Neues rund um das europäische Online-Glücksspiel

 

Wien, 4.4.2019

Zwei wesentliche Entwicklungen fallen aktuell im europäischen Glücksspielbereich auf. Einzelne europäische Gesetzgeber öffnen heuer zum ersten Mal ihre Online-Glücksspielmärkte für Anbieter und Kunden. Gleichzeitig wachsen die schon länger regulierten Online-Märkte in Europa weiterhin.

Dabei steht gerade Bulgarien im Rampenlicht. Nach Expertenschätzungen sind die Online-Bruttospieleinnahmen in dem EU-Mitgliedstaat im Vergleich zu 2017 um 50 Prozent gestiegen. Laut der Prognose wird der bulgarische Online-Markt nach Rumänien im Vorjahr als nächster europäischer Markt die 100-Millionen-Euro-Grenze an jährlichen Bruttospieleinnahmen erreichen.

Andere europäische Länder setzen in diesem Jahr ihre ersten Schritte zur Eröffnung eines regulierten Online-Glücksspielmarkts. Schweizer Casinos können sich gemäß dem neuen Schweizer Geldspielgesetz um eine Lizenzerweiterung für den Online-Bereich bewerben. Das ebenfalls seit kurzem geltende Schwedische Glücksspielgesetz hat das bisher geltende staatliche Online-Monopol beseitigt. Nach dem neu eingeführten Lizenzvergabesystem, können private Betreiber ihre Leistungen auch online anbieten. Auch die Niederlande haben ein Gesetz verabschiedet, mit dem sie demnächst nachziehen. Es wird erwartet, dass Deutschland in Kürze Lizenzen für die Sportwette, inklusive online, vergeben wird.