Großbritannien als unsicheres Drittland

 

Brexit und DSGVO, zwei omnipräsente Begriffe. Auf den ersten Blick besteht kein Zusammenhang zwischen ihnen. Doch im Fall eines harten Brexits sieht das anders aus. Ab 30. März wäre Großbritannien laut dem Europäischen Datenschutzausschuss nämlich ein unsicheres Drittland im Sinn der DSGVO. Für Datentransfers nach Großbritannien müssten dann zusätzliche datenschutzrechtliche Bestimmungen eingehalten werden.

Das spielt für jene Unternehmen eine Rolle, die eine Zweigniederlassung oder Tochtergesellschaft in Großbritannien haben, beziehungsweise wenn Dienstleister mit Sitz in Großbritannien eingesetzt werden. Datentransfers sind dann nur unter strengen Voraussetzungen erlaubt, wie z.B. durch das Anwenden von Standardvertragsklauseln oder wenn die EU-Kommission für Großbritannien einen sogenannten Angemessenheitsbeschluss erlässt.

Für Datentransfers in unsichere Drittländer kann die zuständige Datenschutzbehörde – sofern kein angemessenes Schutzniveau gewährleistet wird – Geldstrafen von bis zu 20 Millionen Euro oder von bis zu 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen. Daneben hat eine betroffene Person Anspruch auf Schadenersatz. Um solche Sanktionen zu vermeiden, unterstützt Sie das Datenschutzteam Dr. Ernst Brandl, Mag. Martin Pichler und Mag. Scheyda
Shafieian dabei, Ihre Datentransfers datenschutzkonform auszugestalten.

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