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17. März 2017

Wegweisendes positives Urteil für die Raiffeisen-Bezirksbank Klagenfurt: Sie bekommt als Depotbank im AvW-Verfahren Recht

Klagenfurt: Die Raiffeisen-Bezirksbank Klagenfurt (RBB Klagenfurt) konnte im Anlegerprozess rund um Wolfgang Auer-Welsbach und seine AvW-Gesellschaften ein wegweisendes positives Urteil erringen.  

Dem nun rechtskräftigen Urteil zufolge, hat die RBB Klagenfurt als Depotbank der AvW-Anleger den Schaden der Anleger nicht zu verantworten. So hielt das Gericht insbesondere fest, dass die RBB Klagenfurt in ihrer Funktion als Depotbank keine Pflichten gegenüber den AvW-Anlegern verletzt hat.   Zufrieden über diese rechtskräftige Entscheidung ist Georg Messner, Vorstandsdirektor der RBB Klagenfurt: "Das Urteil bestätigt, dass wir beim AvW-Thema stets im Interesse der AvW-Anleger gehandelt haben. Mit Ende des jahrelangen Prozesses, sind wir nun optimistisch, das Kapitel AvW endgültig abschließen zu können."  

Auch zufrieden ob des Erfolgs zeigt sich der Rechtsanwalt der RBB Klagenfurt, Dr. Ernst Brandl (Brandl & Talos, Wien), welcher die Bank in diesem Verfahren vertrat: "Erfreulicherweise ist es uns gelungen, die Gerichte von unseren Rechtsstandpunkten zu überzeugen. Das Urteil ist ein wichtiges Signal für die weiteren Gerichtsverfahren rund um AvW und eine Erleichterung für alle Depotbanken dieses Landes."

Der OGH ließ die außerordentliche Revision des Klägers in dem bereits seit Jahren laufenden Verfahren nicht zu. Die AvW-Gesellschaften wurden laufend von der FMA/BWA geprüft, weshalb die RBB Klagenfurt darauf vertrauen durfte, dass die Anleger nicht geschädigt werden. Das Verfahren hat Vorbildfunktion für andere anhängige Verfahren im Zusammenhang mit AvW-Genussscheinen. 

Das nun nach 7 Jahren zu Ende gegangene Verfahren dient als Musterprozess. Es hat somit Vorbildfunktion für andere anhängige Verfahren im Zusammenhang mit AvW-Genussscheinen.

Hier finden Sie die Presseausssendung vom 17. März 2017.